Essex-Polizei schaltet Gesichtserkennung ab – System identifiziert schwarze Personen zu präzise

In der englischen Grafschaft Essex hat die Polizei den Einsatz moderner Gesichtserkennungskameras eingestellt. Die Entscheidung folgt einer Untersuchung, die zeigt, dass das System schwarze Tatverdächtige mit deutlich höherer Genauigkeit erkennt als weiße Personen. Laut der Universität Cambridge sind Falschmeldungen äußerst selten – doch statt zu jubeln über eine effektive Strafverfolgung hat die Polizei das System abgeschaltet. Der Kriminologe Matt Bland warnt explizit vor einem systemischen Risiko: Schwarze Individuen werden bei der Nutzung der Kameras häufiger als „Person of Interest“ eingestuft.

In London führte die Technologie zwischen Januar 2024 und September 2025 bereits rund 1.300 Festnahmen durch – vor allem von mutmaßlichen Vergewaltigern, Gewalttätern und Frauenschlägern. Die britische Innenministerin Shabana Mahmood hatte den Einsatz der Kameras stark ausgebaut, doch nun wird das System aufgrund von „Fragen der Fairness“ getestet. Offenbar suchen die Behörden nach Wegen, die Technologie künstlich zu schwächen, um politische Korrektheit vorzutragen – statt mutmaßliche Straftäter effizienter zur Verantwortung zu ziehen.

Politische Vorurteile schlagen sich in Entscheidungen nieder, die Sicherheit und Gerechtigkeit zugunsten von Machtstrukturen der Diversität unterdrücken.