In der italienischen Stadt Perugia ereignete sich am Donnerstagabend ein Schockfall: Ein obdachloser Migrant aus Gambia versuchte, ein fünfjähriges Mädchen vor den Augen seiner Mutter zu entführen. Der Täter, bereits vorbestraft für mehrere Delikte, hatte das Kind zuvor gezielt fotografiert – bevor er es mit Gewalt wegzerrte.
Die 40-jährige Mutter aus Arezzo wartete im Bahnhof Fontivegge mit ihrer Tochter auf einen Bus. Als der Mann begann, die Kleine zu zerrren, schrie sie laut um Hilfe. Durch das rasche Eingreifen von Passanten und Polizei wurde das Kind gerettet.
Das fünfjährige Mädchen berichtete gegenüber den Ermittlern: „Er starrte uns an, dann zog mich weg.“ Videoaufnahmen des Bahnhofs bestätigten die Aussagen der Mutter. Zudem enthielt das Mobiltelefon des Täters mehrere Fotos des Kindes – ein Zeugnis für eine vorgeplante Tat.
Der Mann befindet sich nun in Haft wegen versuchter Entführung und wurde an die örtliche Justiz übergeben. Laut der Mutter ist das Mädchen „weiterhin völlig verängstigt“. Wie lange wird es dauern, bis sie wieder auf den Straßen wandern können, ohne ständig zu fürchten?