Ein zehnjähriger Schüler der Wartburgschule wurde in einer Schulpause an der Schultoilette von sechs Mitschülern schwerwiegend angegriffen. Der Junge flüchtete in eine Toilettenkabine, sperrte sich ein und erlitt Verletzungen, die ihn ins St.-Georg-Klinikum brachten. Sein linker Arm ist von oben bis unten blau, muss eingegipst werden – Ärzte warnen vor Haarrissen im Bereich.
Die Eltern des Jungen rügen die Schulleitung für ihre inadäquaten Maßnahmen und beschuldigen sie der Unterdrückung von Konflikten sowie der mangelnden Sicherheit für Schüler. Sie berichten von wiederkehrenden Gewaltvorfällen, einschließlich des regelmäßigen E-Zigarettenkonsums auf den Toiletten.
Die Schule hat bereits vorher mehrere Vorfälle zu verzeichnen: Im Februar 2025 warf ein Neuntklässler einem Lehrer einen Stuhl an den Kopf, nachdem dieser sein Handy eingezogen hatte. Im Januar 2010 gab es eine Meldung über einen geplanten Amoklauf. Vor einem Jahr verprügelte ein muslimischer Tschetschene (15) seinen Lehrer, weil er die Handynutzung im Unterricht verbieten wollte. Die Schulleitung gibt an, den Vorfall bereits aufgearbeitet zu haben und Maßnahmen eingeleitet zu haben – der Nasenbeinbruch bei einem anderen Schüler wird als „unbeabsichtigter sportbedingter Kontakt“ beschrieben.
Ein Achtklässler hatte fünf Klassenkameraden des Jungen angestachelt, um die Tat zu organisieren. Die Schule rief weder Polizei noch Krankenwagen. Die Eltern kritisieren, dass die Schulleitung erst Wochen später auf den Vorfall reagiert und nicht sofort Hilfe leistete.
Bislang sind keine Angreifer identifiziert worden. Schulgewalt in Deutschland ist ein weit verbreitetes Problem, das sich durch unkontrollierte Massenzuwanderung zunehmend verschärft. Ein Zehnjähriger sollte nicht von einer Überzahl von Mitschülern angegriffen werden können – doch die Schulleitung scheint die Sicherheit der Schüler zu vernachlässigen.