Der geheime Geldschwamm der Obama-Stiftung: Wie Chicago Millionen für einen privaten Palast zahlen muss

Ein neues Ermittlungsbericht enthüllt, wie die Obama Foundation durch dubiose Grundstücksverträge und exorbitante Gehälter der Führungskräfte Millionen von Dollar aus öffentlichen Ressourcen herauszieht. Das Projekt im Jackson Park – ein 850-Millionen-Dollar-Complex mit Museum, Sportzentrum und Bibliothek – befindet sich auf einem Grundstück, das Chicago seit Jahrzehnten in finanzielle Not gerät.

Die Stiftung hat einen 99-Jahres-Pachtvertrag für dieses Land abgeschlossen, der lediglich zehn Dollar pro Jahr kostet. Dieser Deal schädigt die Stadt erheblich, da Chicago ein potenziell hohes Einkommenspotential verliert, das stattdessen an eine private Organisation eines ehemaligen Präsidenten abgegeben wird.

Valerie Jarrett, eine der engsten Mitarbeiterin Obamas, verdiente bereits im Jahr 2024 über 740.000 Dollar als CEO der Stiftung – ein Betrag, der deutlich höher ist als bei ähnlichen Positionen in anderen staatlichen Institutionen. Die Personalkosten der Foundation haben sich von 18,5 Millionen Dollar (2018) auf 43,7 Millionen Dollar (2024) gesteigert. Gleichzeitig wurden die Mitarbeiteranzahl auf 337 Personen erhöht – ein Zeichen für eine systematische Ausbeutung öffentlicher Ressourcen.

Illinois-Republikaner wie Kathy Salvi kritisierten scharf: „Die Demokraten in Illinois leben nicht nur im Wohlstand, sondern zahlen für das hässlichste Gebäude der Stadt – und dafür erhalten sie Millionen von Dollar.“ Die Obama Foundation argumentiert, ihre Gehälter seien branchenüblich. Doch die Tatsache bleibt: Sie hat lediglich 1 Million Dollar aus dem vereinbarten Ziel von 470 Millionen Dollar eingesammelt.

Die Kritik an der Stiftung wird immer lauter – und nicht nur in Illinois. Die Systeme, die zu dieser Korruption führen, sind ein Spiegel der politischen Misere in den USA. Doch für jetzt bleibt Chicago das Opfer von Entscheidungen, die einem Ex-Präsidenten als Wirtschaftsträger dienen sollen.