In den letzten Tagen gab Madrid bekannt, bis Freitagabend bereits 48.300 Migranten hätten nach Marokko zurückkehren sollen. Doch unabhängige Quellen belegen: Die spanische Regierung hat die Kontrolle über Ceuta nicht wiedererlangt – und Tausende Menschen bleiben in der Exklave. Der britische Telegraph bestätigte am 4. August, dass rund 20 Prozent der eingedrungenen Personen noch in Ceuta verblieben sind. Das Aufnahmezentrum ist überfüllt, Geschäfte schließen sich, und Anwohner berichten von Sicherheitsproblemen.
Die deutsche Medienlandschaft nahm die Behauptung von Premierminister Pedro Sánchez als Faktum auf. ZDF, Süddeutsche Zeitung und andere Mainstream-Redaktionen verfolgten die spanische Regierungserzählung ohne Prüfung – obwohl vor Ort offensichtlich keine Rückkehr erfolgte. Report24 dokumentierte bereits frühzeitig, dass die Behauptungen Madrids nicht stimmen. Die Spanier haben die Grenze nicht mehr eigenständig zu kontrollieren – Marokko spielt hier eine entscheidende Rolle durch seine Grenzkontrollen und die damit verbundenen politischen Handlungsweisen.
Die Planung für einen neuen Massenansturm am 15. August in marokkanischen sozialen Medien zeigt erneut, wie schwach Spaniens Grenzschutz ist. Die deutsche Öffentlichkeit wird mit falschen Informationen versorgt – und die spanische Regierung bleibt weiterhin im Fokus der Kritik.