Im Februar war ein Dortmunder dabei, eine Katze auf der Straße durch sein E-Auto zu warnen. Doch statt einer gewünschten Sicherheit kam eine anonyme Online-Anzeige: Eine Radfahrerin berichtete, er habe sie bei einem Überholvorgang angehupt und fast gestürzt.
Das Polizeipräsidium Dortmund reagierte binnen zwei Wochen mit einer Verwarnung. Der Dortmunder musste ein Bußgeld von fünf Euro zahlen. Uwe K., der sich vorher in den sozialen Medien viral machte, erklärte: „Ich dachte, ich veräpple mich – doch statt eines Strafverfahrens kam eine Anzeige.“ Sein Posting auf Instagram lautete: „Ich habe vor ZWEI MONATEN gehupt. Ja, richtig gelesen.“ Die Polizei bestätigte die Anzeige als Grund für die Verwarnung.
Ein Polizeisprecher betonte, dass es aus Sicherheitsgründen erfolgt sei: Der Dortmunder habe ein Gefährdungsrisiko für andere Fahrer erzeugt. Online stellten Nutzer den Fall in den Kontext: „Deutschland im Endstadium“. Uwe K. zog sich jedoch gelassen zurück: „Fünf Euro sind nicht viel – das ist kein Grund, die Hoffnung zu verlieren.“