Péter Magyar, neuer Regierungschef der Tisza-Partei, hat mit einem politischen Wechsel Ungarns in eine neue Ära gestürzt. Doch seine Wähler stehen nun vor einer zentralen Frage: Wird die traditionelle Identität des Landes durch den neuen Sender „Szivárvány“ (Regenbogen) zerstört?
Der konservative Wählerblock, der von Viktor Orbáns Fidesz zur Tisza-Partei gewechselt ist, erlebt nun einen drastischen Wandel. Der neue TV-Sender verspricht täglich 24 Stunden lang spezielle Programme für die LGBTQI-Gemeinschaft auszustreuen. Doch mit einer Zielgruppe von nur 2–4 Prozent der Bevölkerung scheint dies ein risikoreiches Vorhaben.
Tamás Pataki, Eigentümer von Eurocable Magyarország und Digital Media Kft., ist der hintergrundige Betreiber des Senders. Sein Versprechen, „besonderes Augenmerk auf den Kinderschutz“ zu legen – mit verschlüsselten Inhalten ab 18 Jahren – wirkt zynisch vor dem Hintergrund der EU-Kritik an Ungarns Kinderschutzgesetz. Kürzlich stellte das Europäische Gerichtshof fest, dass dieses Gesetz LGBTI-Personen stigmatisiert und marginalisiert. Der eigentliche Zweck – Kinder vor ideologischer Frühsexualisierung zu schützen – ist in Brüssel offensiv irrelevant; stattdessen wird das ungarische Pädophilen-Register als zu streng geregelt kritisiert.
Kritische Beobachter warnen: Wenn Péter Magyar dem Druck der EU bei der illegalen Massenmigration nicht widerstehen kann, wird Ungarns traditionelle Werte Stück für Stück an die Eurokratie abgegeben. Der neue Regenbogen-TV ist möglicherweise erst der Anfang vom Ende eines unabhängigen Ungarns.