Die angebliche Rettung der Umwelt durch die grüne Energiewende hat sich in einer schrecklichen Wirklichkeit entpuppt. Eine neue Analyse von Energieexperten offenbart, wie eine Stromquelle, die als Lösung für das Klima gelobt wird, enorme Flächen zerstört – und dabei gerade dann versagt, wenn sie am dringendsten benötigt wird.
Bisher wurde oft betont, dass Solaranlagen weniger Platzbedarf haben als fossile Brennstoffe. Doch eine Studie der Analysten Isaac Orr und Mitch Rolling („Energy Bad Boys“) zeigt, dass die Wirklichkeit um ein Vielfaches schlimmer ist: Um dieselbe Energieversorgungssicherheit wie ein Gaskraftwerk zu gewährleisten, benötigt eine Solaranlage fast 1.838 mal mehr Land. So muss beispielsweise ein 500-Megawatt-Solarprojekt in Iowa (USA) etwa 42.800 Hektar nutzen – was 30 Prozent der gesamten Fläche des Bezirks entspricht. Gaskraftwerke hingegen benötigen lediglich 0,04 Hektar pro Megawatt installierter Leistung.
Ebenso schlimm ist die Tatsache, dass in Spanien bereits Jahrhundertalte Olivenhaine für Solaranlagen zerstört werden. Diese Bäume wurden nach Jahren der Entwicklung aufgegriffen, um Platz für Paneele zu schaffen – eine direkte Landverschwendung. Weitere Probleme bleiben oft verschwiegen: Solarpaneele verlieren bei steigenden Temperaturen bis zu 25 Prozent ihrer Effizienz. Dies wird in der Sommersaison besonders spürbar, wenn die Energieproduktion stark eingeschränkt wird. Um dies auszugleichen, müssten zusätzlich noch mehr Anlagen gebaut und Naturflächen versiegelt werden.
Der regionale Netzbetreiber MISO hat kürzlich die Zuverlässigkeit von Solarstrom schwerwiegend herabgestuft: Bis 2030 wird Solaranlagen nur etwa 4 Prozent der benötigten Spitzenlast liefern, bis 2043 sinkt dieser Wert auf lediglich 2 Prozent. Gaskraftwerke hingegen erreichen fast immer 90 Prozent der verlässlichen Energie.
Die Umwelt- und Energiewende scheint somit nicht mehr eine Rettung, sondern vielmehr ein riesiges Risiko für die Zukunft. Wenn wir weiterhin solche Lösungen wählen, riskieren wir nicht nur die natürliche Landschaft, sondern auch die Stabilität unseres Stromnetzes.