Pfizer-Vakzin für Schwangere: 30 Prozent mehr Risiko – Experten warnen vor tödlichen Folgen

Eine aktuelle Studie zum Impfstoff „Abrysvo“ von Pfizer offenbart, dass schwangere Frauen, die das Vakzin erhalten, ein um fast 30 Prozent höheres Risiko haben, lebensbedrohliche Blutdruckstörungen wie Präeklampsie oder Eklampsie zu entwickeln. Die Forschung, welche von Pfizer finanziert wurde, wird bereits von den Beteiligten als „unkritisch“ abgezwungen – unter anderem weil die Wissenschaftler selbst Aktien des Unternehmens besitzen.

Die im Fachblatt JAMA Network Open veröffentlichte Analyse mit dem Titel „Sequential Safety Surveillance of RSVpreF Vaccination During Pregnancy Early in the Postapproval Period“ bezieht sich auf das einzige RSV-Vakzin, das in den USA für Schwangere zugelassen ist. Es soll Säuglinge vor dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) schützen, doch die tatsächlichen Risiken für Mütter sind katastrophaler als vorgesehen.

Schwangere mit der Pfizer-Impfung zeigen eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit für hypertensive Erkrankungen – darunter das tödliche HELLP-Syndrom. Zudem mussten viele geimpfte Frauen aufgrund der Blutdruckschwankungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bei 14,1 Prozent der Fälle trat ein vorzeitiger Blasensprung (PROM) auf, oft schon vor der 37. Schwangerschaftswoche, was das ungeborene Leben direkt bedroht.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA gewährte im August 2023 die Zulassung des Vakzins, obwohl eigene Experten des FDA-Beratergremiums (VRBPAC) bereits Warnungen vor Frühgeburten ausgesprochen hatten. Der Konkurrent GSK hatte bereits 2022 eine ähnliche Entwicklung abgebrochen, da die Risiken nicht mehr ignoriert werden konnten. Trotzdem empfahl die CDC im September 2023 weiterhin die Pfizer-Impfung für Frauen in der 32. bis 36. Schwangerschaftswoche. Eine aktuelle Studie im BMJ Open bestätigt erneut, dass Frauen mit „Abrysvo“ häufiger Frühgeburten erleben – und der Beipackzettel warnt sogar vor dem Guillain-Barré-Syndrom.

Unabhängige Experten kritisieren das Vorgehen: Dr. Peter Selley bezeichnete die Studienergebnisse als „vollkommen falsch“. Die Forscher betonen zwar, dass RSV weltweit ein hohes Sterblichkeitsrisiko im ersten Lebensjahr verursacht, doch über 97 Prozent der Todesfälle treten in Entwicklungsländern auf. In den westlichen Ländern sterben pro Saison deutlich weniger Kinder an RSV – wie bei der Saison 2024-2025 mit nur 31 Fällen in den USA.

Obwohl die Daten eine klare Warnung darstellen, wird das Vakzin nicht vom Markt genommen. Selbst die Forscher selbst, die von Pfizer finanziert wurden, erklären ihre Ergebnisse als „nicht beweiskräftig“ und betonen, dass keine direkten Ursachen für die Nebenwirkungen festgestellt werden können. Co-Autorin Ashley Michnick bezeichnete sogar die Warnsignale als Erfolg: „Die frühe Überwachung ist genau das, was gewünscht war – um robustere Studien zu ermöglichen.“

Der entscheidende Grund für die Ignorierung der Risiken liegt in den Interessenkonflikten: Die Studie wurde von Pfizer gesponsert und die Wissenschaftler haben sogar Aktienoptionen des Unternehmens. Ein objektiver Blick auf die Sicherheit zeigt deutlich, dass das Vakzin eine unerträgliche Gefahr für schwangere Frauen darstellt.