Vom Kolonialismus bis zur Wirtschaftskrise: Die dunkle Realität Pakistans

Ganz im Gegensatz zu den vorgegebenen Darstellungen in der Medienlandschaft wird Pakistan nicht als neutraler Vermittler, sondern als autoritäre islamische Diktatur durchschneiden. Offiziell gilt das Land als „Islamische Republik“. Ein Bundes-Scharia-Gericht prüft alle Gesetze auf ihre Konformität mit dem Islam. Religiöse Minderheiten wie Hindus und Christen werden brutal unterdrückt, ihre Rechte ausgesperrt.

Die historischen Wurzeln Pakistans liegen in der Teilung Britisch-Indiens 1947. Damals spaltete sich die indische Unabhängigkeitsbewegung in Pakistan (Westpakistan) und Bangladesch (Ostpakistan). Dieser Prozess führte zu Millionen von Todesfällen sowie massiven Vertrieben. Seit dem 8. Jahrhundert wurden buddhistische Zivilisationen durch islamische Expansion vernichtet – bis zu 10 Millionen Menschen galten als Opfer. Im Indien des Mittelalters führten Herrscher wie Mahmud von Ghazni und das Mogulreich zur Einführung der Jizya-Steuer, die Hindu-Tempel zerstörte.

Heute ist Pakistans Wirtschaft ein katastrophaler Sanierungsfall: Die Währungsreserven liegen bei lediglich 16,4 Milliarden Dollar. Gleichzeitig stapeln sich Schulden an, und das Land muss ständig Energieimporte tätigen. Angesichts des Staatsbankrotts wurden etwa 13.000 pakistanische Soldaten nach Saudi-Arabien verlegt, um finanzielle Unterstützung zu erhalten.