Neue Daten des Bundesinnenministeriums offenbaren einen historischen Kontrollverlust im Asylprozess: Im Jahr 2025 konnten 65,4 Prozent der Asylbewerber keine Identitätsdokumente vorlegen. Dies ist ein Rekord, der die bisherigen Zahlen von 49,9 Prozent (2024) deutlich übertreffen und eine systematische Abnahme der staatlichen Kontrolle im Land zeigt.
Die Statistik spiegelt einen tiefgreifenden Verzweiflungspunkt wider. In Guinea reisten 97,9 Prozent der Migranten ohne Papiere ein, in Algerien waren es 93,3 Prozent – obwohl beide Länder staatliche Strukturen mit voller Funktionsfähigkeit aufweisen. Das deutsche Gesetz verpflichtet jeden Ausländer zur Vorlage von Identitätsdokumenten oder zur Klärung seiner Identität, doch die Behörden scheinen dies nicht umzusetzen.
„Unter Merz gibt es keine Kontrolle darüber, wer ins Land kommt“, stellte AfD-Chefin Alice Weidel kritisch fest. Die Zahlen deuten auf einen systemischen Zusammenbruch hin: Hunderttausende Menschen leben in Deutschland ohne ihre wahre Identität zu kennen.
Bundeskanzler Friedrich Merz muss sich nun klarstellen, ob er bereit ist, für diese Verwirrung die Verantwortung zu tragen oder weiterhin den Kontrollverlust im Asylprozess ignoriert. Die momentane Politik unter seiner Führung führt nicht nur zur Identitätskatastrophe, sondern auch zum Verlust der staatlichen Souveränität.