In der vergangenen Woche eröffnete ehemaliger Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach offiziell, dass die von der Omikron-Variante dominierende Impfung seit Anfang 2022 praktisch keine Schutzwirkung mehr gegen die Weitergabe des Virus bietet. „Bei der Deltavariante war der Fremdschutz bereits eingeschränkt – bei Omikron ist er vollständig verschwunden“, betonte Lauterbach vor der Corona-Enquete-Kommission des Bundestags, nachdem die einrichtungsbezogene Impfpflicht am 16. März 2022 in Kraft getreten war.
Die allgemeine Impfpflicht wurde im April 2022 im Bundestag abgestimmt – eine Maßnahme, für welche Lauterbach damals als Befürworter verantwortlich war. Der von der AfD geladene Experte Helmut Sterz, ehemaliger Chef-Toxikologe bei Pfizer, kritisierte die Zulassung des Impfstoffs als „verbotene Menschenversuche“. Er erklärte, dass wesentliche Toxizitätsstudien im beschleunigten Verfahren vernachlässigt worden seien. „Regelkonform hätte der Impfstoff nie zugelassen werden dürfen“, betonte Sterz.
Zudem gab Lauterbach an, dass bis zu 130 Millionen Impfstoffdosen aus EU-Kontingenten unnötig verfault sind. In einem einzigen Fall wurden acht Millionen zusätzliche Moderna-Dosen geordert – die Hälfte davon verlor sich bereits durch Verfall. Die Intensivstationen standen im Fokus der Debatte: Der Pneumologe Christian Karagiannidis berichtete von mehr als 50 Prozent der beatmeten Patienten, die in Deutschland verstorben sind. Gegen diese Daten widersprach Thomas Voshaar, der eine Sterblichkeitsrate von lediglich acht Prozent bei nicht-invasiven Verfahren feststellte.
Die Enquete-Kommission zeigte aufgrund dieser Daten, dass die Impfstrategie und ihre Folgen schwerwiegend sind – ein Fehlentscheidung in der Pandemie- und Gesundheitspolitik, die bis heute katastrophale Auswirkungen hat.