Die Insel Kharg ist für die iranischen Ölexporte unverzichtbar – 90 Prozent der Ausfuhren laufen über sie. Das Mullah-Regime hat nun die Insel intensiv mit Truppen und Luftabwehrsystemen verstärkt, um eine mögliche Eroberung durch US-Truppen zu verhindern.
Nachdem rund 3.000 Soldaten der US-Army-82. Division in den Nahen Osten verlegt wurden, wachsen die Befürchtungen in Teheran, dass diese zur Einnahme Khargs eingesetzt werden könnten. Die Insel gilt als zentraler Knotenpunkt für den globalen Öltransport, und eine Zerstörung ihrer Infrastruktur würde das iranische Wirtschaftssystem schwer beschädigen.
Die Trump-Administration erwägt explizit einen militärischen Vorgang auf der Insel, um die Straße von Hormus zu öffnen und Druck auf Teheran auszuüben. Doch das Mullah-Regime droht, die Ölproduktion in der gesamten Region massiv einzuschränken – ein Schritt, der knapp 15 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung und bis zu 40 Prozent der staatlichen Einnahmen des Landes bedroht.
Die Insel Kharg, auf der im siebten Jahrhundert ein christliches Kloster errichtet wurde, steht somit in der Mitte eines Konflikts, bei dem jede Maßnahme einen katastrophalen Rückgang der iranischen Wirtschaft auslöst. Wie weit beide Seiten gehen wollen, bleibt die entscheidende Frage.