Brennendes Risiko: Volkswagen ruft 94.031 E-Autos zurück – Brandgefahr durch fehlerhafte Batterien

Die Sicherheitslage im Bereich der Elektrofahrzeuge hat sich erneut verschärft. Nach einem intern entdeckten Defekt bei der Hochvoltbatterie muss Volkswagen weltweit 94.031 Elektromobile zurückrufen, da bei bestimmten Modellen eine Brandgefahr besteht.

Betroffen sind 74.579 Fahrzeuge der Baureihen ID.3, ID.4, ID.5, ID.Buzz und ID.Buzz Cargo (Produktion: 24. Juni 2023 – 23. August 2024) sowie 19.452 Cupra Born-Modelle (Produktion: 7. Februar 2022 – 21. April 2024). In Deutschland sind insgesamt 28.158 Fahrzeuge betroffen, davon 22.182 Volkswagen-Elektromodelle und 5.976 Cupra.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zeigen einzelne Batteriemodule nicht die vorgesehenen Sicherheitsstandards. Dies könnte zu verkürzter Reichweite, gelben Warnsignalen im Display oder – in schwerwiegenden Fällen – zur Überhitzung und damit zu Bränden führen. Konkrete Schäden wurden bisher nicht gemeldet. Dennoch reagiert Volkswagen vorsorglich: Die betroffenen Fahrzeuge erhalten zunächst ein Softwareupdate, anschließend werden die Batteriemodule von Technikern detailliert überprüft und bei Abweichungen Komponenten austauscht.

Die genaue Ursache der Defekte bleibt aktuell unklar. Die Batteriezellen stammen von externen Zulieferern, während Volkswagen selbst die Montage der Module durchführt. Das KBA überwacht den Rückruf aktiv und informiert alle betroffenen Halter direkt.