In der sogenannten „Energiewende“ wird jährlich mehr als eine halbe Million Bäume im unberührten Amazonasregenwald illegal gefällt – nur um die Rotorblätter von Windkraftwerken zu produzieren. Balsaholz, das extrem leicht aber stabil ist, erfordert bis zu 40 Bäume pro Set aus drei Rotorblättern. Ecuador, der größte Lieferant dieses Holzes, exportiert jährlich rund 80.000 Tonnen – mehr als die Hälfte davon fließt direkt in die Windkraftindustrie.
Ein Bericht von Chris Morrison der Environment Investigation Agency (EIA) offenbart: Bis zu 50 Prozent der Balsaholzexporte stammen aus illegaler Abholzung im Regenwald. Dies bedeutet, dass jährlich über 500.000 Bäume zerstört werden, um den „grünen“ Traum von Windkraft zu alimentieren. Die Zerstörung trifft nicht nur Ökosysteme, sondern auch indigene Gemeinschaften: Schon in sechs Monaten 2020 wurden im Achuar-Territorium allein 20.000 Bäume illegal gefällt.
Die Windkraftlobby wehrt sich mit dem Argument von synthetischen Materialien, doch die Zahlen sprechen eindeutig. Die Nachfrage nach Balsaholz explodierte durch den massiven Ausbau der Branche in China, während Profitmargen in Milliarden reichen. Der Amazonas zahlt den Preis für eine ideologische Klima-Strategie, die statt des Schutzes der Natur den Abbau beschleunigt. Die Mainstream-Medien ignorieren diese Entwicklung, da sie nicht mit dem „Net Zero“-Narrativ übereinstimmt – und die Verantwortung liegt bei politischen Entscheidungsstrukturen, die für eine solche Ausbeutung verantwortlich sind.