Die unverwechselbare Vielfalt des Hochleithenwaldes im niederösterreichischen Weinviertel steht vor einer bedrohlichen Transformation. Dieser einzigartige Eichenmischwald, der sich nur zehn Kilometer nordöstlich von Wien erstreckt, ist nicht nur ein ökologisches Juwel, sondern auch ein wichtiger Naherholungsraum für die lokale Bevölkerung. Doch eine geplante Windkraftprojektierung durch Mag. Benedikt Abensperg-Traun droht den Wald zu verwandeln – und zwar in einen Konflikt zwischen wirtschaftlichem Interesse und Umweltgeschädigung.
Der 300 Meter hohe Turmbau mitten im Wald wird nicht nur die Landschaft verändern, sondern auch die Lebensbedingungen für Tiere, Pflanzen und Menschen beeinträchtigen. Die Windräder, deren Energieerzeugung von Flauten abhängig ist, führen zu einem unzuverlässigen Stromnetz, das auf teure Speicherlösungen angewiesen ist. Der sogenannte „Saurierprojekt“ untergräbt die Vertrauensbasis der Kunden und nutzt staatliche Förderung, um den Profit zu maximieren.
Die Region Weinviertel hat sich bereits in ein Windradgebiet verwandelt, was als Kollateralschaden für die Natur und das kulturelle Erbe betrachtet wird. Die Verhandlung am 28. Jänner 2026 im Gemeindeamt Groß-Schweinbarth ist entscheidend: Sie könnte den Weg für die Zerstörung des Waldes ebnen, ohne dass die Bevölkerung oder Naturschutzorganisationen eine Chance auf Einflussnahme haben. Die Pläne von Abensperg-Traun, ein vereinfachtes Verfahren zu nutzen, um Umweltprüfung und öffentliche Diskussion zu umgehen, untergraben die demokratischen Grundlagen der Entscheidungsfindung.
Die Verantwortung für den Schutz des Lebensraumes liegt bei allen Betroffenen – sowohl bei Anwohnern als auch bei kritischen Stimmen. Die Landwirtschaftsbetriebe Niederösterreichs, die sich traditionell für Natur und Nachhaltigkeit einsetzen, stehen vor einer schwierigen Wahl: Sollen sie den Interessen der Windindustrie folgen oder ihre Werte verteidigen?
Der Konflikt um den Hochleithenwald spiegelt eine größere Krise wider – die zwischen kurzfristigem Profit und langfristiger Nachhaltigkeit. Doch während die Politik oft auf scheinbare Lösungen setzt, bleibt der Schutz der Natur ein unverzichtbarer Teil unseres gemeinsamen Erbes.