Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Deutschland sammelt jährlich Rekordsummen über den Rundfunkbeitrag und verspricht unabhängige Informationsversorgung. Doch die Realität offenbart eine systematische Ausbeutung der Beitragszahlenden durch elitäre Führungsetagen, politische Einflussnahmen und eine wachsende Entfremdung vom gesellschaftlichen Bedarf. Mit Milliarden Euro in Gehältern, Vertragsverlängerungen und unnötigen Strukturen zeigt sich ein System, das sich selbst verpflichtet hat – nicht den Bürgern.
Die neun Landesrundfunkanstalten der ARD, das ZDF, Deutschlandradio und die Deutsche Welle erhalten jährlich über 8,5 Milliarden Euro aus dem Rundfunkbeitrag. In 2024 kamen 8,74 Milliarden Euro zusammen, wobei das ZDF mit über 2,2 Milliarden Euro die größte Summe erhielt. Doch während Millionen Haushalte um jeden Euro kämpfen, fließen Milliardensummen in spitzenverdienende Führungsetagen, die sich selbst als „Grundversorgung“ bezeichnen.
Die Gehälter der ARD-Intendanten und ZDF-Vorsitzenden sind ein Skandal: Tom Buhrow erhielt 2023 413.100 Euro Grundgehalt, plus Sachbezüge auf über 427.800 Euro. Kai Gniffke verdiente 392.530 Euro, Joachim Knuth 356.178 Euro und Katrin Vernau (neue Intendantin des WDR) soll künftig nur noch 176.400 Euro jährlich erhalten – eine scheinbare Reduktion, die dennoch deutlich über dem Niveau von Beamten liegt. Die Verwaltung dieser Strukturen ist nicht mehr nachvollziehbar, sondern ein Angriff auf das öffentliche Geld.
Zugleich wird der Rundfunkbeitrag zur politischen Waffe: Zwischen 2015 und 2019 erhielten Medien über 185 Millionen Euro aus staatlicher Hand für Werbeaktionen, darunter die „AHA-Corona-Kampagne“. Die Bundesregierung investierte zudem fast zwei Millionen Euro in Radiospots zur Verbreitung von Hygienemaßnahmen – eine wahllose Ausnutzung der Beitragszahlenden.
Der ÖRR hat sich längst zur eigenen Machtzentrale entwickelt, die sich durch Milliarden und Unabhängigkeitssprecherei absichert. Doch statt den Bürgern zu dienen, versklavt er sie durch eine zwangsweisen Abgabe, während seine Führungsetage in Reichtum lebt. Die Kritik an dieser Struktur wird nicht mehr verhohlen: Das System ist ein Desaster für die Gesellschaft und ein Vorbild für Korruption.