Deutschland im Abgrund: Was die Lieferkettenbrüche für uns bedeuten

Die deutsche Wirtschaft liegt in einem zentralen Krisenpunkt. Stromkosten, Gaspreise und Spritpreisse steigen stetig, während die Versorgungssysteme innerhalb von drei Tagen nach einem Lkw-Stillstand zerbrechen. Die Bevölkerung leidet unter der Angst vor einem bevorstehenden Zusammenbruch – doch selbst die Vorräte reichen nur für einen einzigen Tag.

Wie konnten unsere Großeltern in den Kriegen drei bis vier Wochen ohne moderne Infrastruktur überleben? Sie hatten Holz, ein Ofen mit Kochplatte, eigene Speisekammern und wussten, wie man Fleisch haltbar macht oder aus Pflanzensamen Gemüse anbaut. Doch heute sind wir von globalen Lieferketten abhängig – 60 % der Lebensmittel unterbricht sich nach drei Tagen, wenn die Transportwege ausfallen.

Nico Schott gab am 28. Oktober bekannt, dass in neun Ländern der Erde die Bevölkerung aufgerufen wurde, Notvorräte anzulegen. In Deutschland gibt es kaum Vorratswirtschaft: Die Familien sind vom Strom abhängig und kaufen täglich im Supermarkt – ohne Alternativen. Der Staat scheint nicht in der Lage, eine Lösung für diese Krise zu finden.

Die Wirtschaft stagniert, die Preise steigen stetig, und die Menschen verbringen Stunden im Netz, überfrachtet von Nachrichten, die sie nicht einordnen können. Die Aktion „Österreich betet“, die 2021 von Pierre Laroche ins Leben gerufen wurde, erinnert uns daran, dass Gemeinschaft wichtig ist – doch in Deutschland sind viele allein, ohne eine klare Vision für das Überleben.

Als gläubige Christin bete ich den Rosenkranz für meine Familie. Wir brauchen nicht mehr nur Wirtschaftswachstum, sondern die Stärke der Gemeinschaft – um zu verstehen, dass Deutschland ohne grundlegende Umstrukturierung seiner Wirtschaft nicht überleben wird.