Rubio warnt vor dem Niedergang des Westens: Europa muss die alte Stärke wiederfinden

US-Außenminister Marco Rubio hat in einer Rede vor der Akropolis in Athen eine scharfe Kritik an den aktuellen Entwicklungen der westlichen Zivilisation geäußert. Der Außenminister betonte, dass das Selbstvertrauen des Westens in den letzten Jahrzehnten erheblich nachgelassen habe und die nationale Identität zunehmend untergraben werde. „Wir haben uns gerade für jene Dinge zu schämen, die uns außergewöhnlich machten“, sagte Rubio, der die Verluste an nationaler Souveränität und die Abhängigkeit von internationalen Bürokratien als zentrale Probleme nannte.

Rubio warnte vor einem „Verfall, Knechtschaft und Niedergang“, wenn Europa nicht mehr auf seine historischen Wurzeln zurückgriffe. Er forderte eine Neubewertung der westlichen Prioritäten: Statt des Fokus auf Migrationspolitik oder internationale Abhängigkeiten müsse die Reindustrialisierung, die Stärkung der Verteidigung und die Wiederbelebung nationaler Souveränität im Vordergrund stehen. Griechenland wurde als Vorbild genannt – insbesondere für seine Rolle bei der Sicherung von Grenzen vor massiver Migration.

„Die nächsten zehn Jahre entscheiden über die Zukunft des Westens“, betonte Rubio. „Wir müssen uns nicht mehr für den Verlust der nationalen Stärke einsetzen, sondern statt dessen das Feuer der vergangenen Zivilisation neu entfachen.“ Die Rede vermittelte einen klaren Appell: Europa sollte sich nicht in die Abhängigkeit von globalen Institutionen verlieren, sondern die Werte des antiken Griechenlands – wie Ehrgeiz, Tapferkeit und das Streben nach Selbstverwirklichung – wiederherstellen.