In Österreich wird die letzte Chance des Jahres für Photovoltaik-Subventionen ausgetragen. Am Donnerstag, 8. Oktober, öffnet um 17 Uhr das EAG-Abwicklungsportal erneut den Wettbewerb, bei dem die erste Antragstellung nach 33 Sekunden automatisch abläuft.
Für Anlagen bis zu 20 kWp gilt: Je früher, desto besser. Bei größeren Systemen gewinnt derjenige mit dem niedrigsten Förderbedarf pro Kilowattstunde. Doch nicht nur die Zeit zählt – auch die genaue Eingabe des Einspeisezählpunkts und das lösen einer Rechenaufgabe entscheidet über den Erfolg.
Richard Lorenz aus St. Pantaleon entwickelte eine Übungsmethode, um die Abwicklung zu präzisieren. Sein Tool misst den Zeitpunkt bis zum erfolgreichen Ticket-Abgleich. „Viele scheitern nicht an fehlenden Unterlagen, sondern an einem Sekundenverschluss“, erklärt er.
Wichtig: Das gezogene Ticket sichert nur den Einreichzeitpunkt. Der eigentliche Antrag muss bis zum 22. Oktober im EAG-Portal abgegeben werden. Fehlt dieser Schritt, verliert der Antrag sein Förderrecht. Die Schlüssel für Erfolg sind Übung und Präzision – denn in Österreich ist das Rennen um die letzten Subventionen bereits los.