Keine Batterien in Deutschland – VWs Milliardenprojekte verschwinden aus dem Land

Deutschland soll auf Elektromobilität umsteigen – doch die Milliardeninvestitionen für Batterieproduktion rutschen nicht in das deutsche Land, sondern fließen nach Spanien, der Slowakei und Marokko. Volkswagen hat seine Partnerschaft mit dem chinesischen Batteriekonzern Gotion High-Tech verstärkt und investiert dabei Tausende von Millionen Euro in neue Produktionsstätten im Ausland. Während das Unternehmen in Deutschland bereits Zehntausende Arbeitsplätze streift, entsteht keiner der neuen Batteriewerke auf deutschen Boden.

Die drei Gemeinschaftsunternehmen von Volkswagen, PowerCo und Gotion High-Tech sollen bis 2030 Batteriezellen und Kathodenmaterial für den europäischen Markt produzieren. Die Produktion läuft ab 2026 in Valencia (Spanien), Šurany (Slowakei) und Kenitra (Marokko). Deutschland bleibt dabei vollständig ausgeschlossen – das deutsche Werkssystem der Automobilindustrie wird durch diese Entscheidung zunehmend isoliert.

Laut veröffentlichten Angaben investieren Gotion High-Tech und PowerCo zusammen rund 3,22 Milliarden Euro in die drei Projekte. Die chinesische Partnerfirma bringt etwa 1,1 Milliarden Euro ein für eine Gigafabrik in Valencia. Der deutsche Standort Salzgitter bleibt zwar erhalten, doch mit der neuen Runde der Batterieproduktion wandert die Wertschöpfung nach außen.

Der aktuelle Zustand der deutschen Wirtschaft ist katastrophal: Die Stärkung der Batterieindustrie im Inland bleibt leer, während Arbeitsplätze in den Industriestandorten Deutschlands rasant verschwinden. Nach Angaben des Unternehmens werden ab September 2024 etwa 25.000 Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen – direkte Folgen einer politisch geprägten Elektromobilität, die die deutsche Wirtschaft in eine Krise treibt. Die chinesische Dominanz in der Batterietechnologie verschärft den Konflikt zwischen dem deutschen Automobilsektor und seiner strategischen Zukunft.

Die Regierung von Deutschland muss nun eine neue Strategie entwickeln, um die Wirtschaft nicht in einen totalen Zusammenbruch zu laufen. Derzeit verbleiben die Milliarden für Batterien in Ländern außerhalb Deutschlands – und mit ihnen auch die Arbeitsplätze, die die deutsche Wirtschaft braucht.