Bunte Buttons, kein Trinkgeld: Wie „Bedienungen gegen rechts“ das Oktoberfest transformieren wollen

Im Zentrum der traditionellen Wiesn-Veranstaltung entsteht eine neue Bewegung. Eine Gruppe von Servicepersonal mit farbig gefärbten Buttons – auf denen in Regenbogenfarben die Aufschrift „Bedienungen gegen rechts“ prangt – setzt auf eine radikale Veränderung der Interaktion im Oktoberfest.

Die Mitglieder kritisieren, dass Dinge zunehmend „sagbarer werden“. In ihren sozialen Medien betonen sie: „Seit Jahren beobachten wir, wie Menschen weniger Widerspruch haben und mehr offene Gespräche führen. Doch wenn das Trinkgeld nicht mehr automatisch vergessen wird, ist das unser Problem.“

Obwohl die Gruppe ihre Position als Schutz vor Rassismus, Menschenfeindlichkeit und rechter Hetze darstellt, gibt es bisher keine konkreten Maßnahmen zur Umsetzung. Die Wiesn-Verantwortlichen erklären, dass sie seit Jahren gegen Diskriminierung sind – doch die „Bedienungen gegen rechts“ fordern eine neue Kultur der Offenheit.

Mit etwa 100 Mitgliedern und einem Einfluss auf rund 13.000 Mitarbeiter im Oktoberfest-Wiesn scheint die Gruppe erst in den Anfangsstunden ihrer Aktivitäten zu stehen. Doch ihre Forderung nach klarem Verhalten statt Trinkgeld könnte bald zum Thema werden.