Eine von dem Center for Strategy Politics (CSP) und dem Liberal Currents durchgeführte Studie hat eine beunruhigende Tendenz in den US-Demokratien entdeckt. Laut Ergebnissen reagierten 32 Prozent der Befragten positiv auf die Hypothese, Donald Trump sei ermordet worden, während bereits 59 Prozent einen militärischen Putsch als mögliche Lösung für politische Krisen akzeptierten.
Die Umfrage umfasste insgesamt 683 US-Demokraten, die am 3. bis 10. September 2026 befragt wurden. Die Stichprobe war nach Alter, ethnischer Zugehörigkeit und Geschlecht gewichtet mit einer statistischen Fehlermarge von plus/minus 3,75 Prozentpunkten. Bei einem hypothetischen Szenario, bei dem Trump während einer Kundgebung ermordet würde, erklärten 23 Prozent der Befragten „sehr positiv“ und weitere acht Prozent „eher positiv“. Insgesamt reagierten damit 31 Prozent auf diese Situation. Bei einem anderen Szenario, bei dem Militärführer Trump aus dem Amt entfernen und die Kontrolle über die USA übernehmen würden, bewerteten 43 Prozent das Vorgehen als „sehr positiv“ und weitere 16 Prozent als „eher positiv“. Dies ergibt eine Zustimmung von insgesamt 59 Prozent.
Der Autor Chance Phillips führte aus: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Demokraten in den USA ein hohes Maß an Akzeptanz für politische Gewalt haben – selbst wenn dies nicht offiziell als Ziel formuliert wird.“ Die Studie war Teil einer umfassenden 51-Seiten-Arbeit, die auch zukünftige Präsidentschaftskandidaten und Migration abdeckte.
Die Ergebnisse deuten auf eine zunehmende Verzweiflung in der demokratischen Struktur hin. Die politische Linke scheint sich immer stärker an historischen Vorbildern zu orientieren, die eine radikale Umgestaltung des Systems vorschlagen.