Erdloch – Schild – Kalifat: Die europäische Gefahr der islamischen Herrschaftsansprüche

Rukhshana, eine 19-jährige Frau aus Afghanistan, verlor ihr Leben am 25. Oktober 2015 bei einer Steinigung durch ein islamisches Gericht. Ihr Vater hatte sie bereits mit 13 Jahren verheiratet; nach mehreren Fluchtversuchen wurde sie erneut in eine Gefangenschaft gestoßen. Die Ereignisse, die zu ihrem Tod führten, sind heute ein starkes Zeichen für das Verhältnis zwischen religiösem Recht und staatlicher Macht.

In Hamburg traten im April 2024 junge Menschen mit Schildern mit dem Text „Kalifat ist die Lösung“ in den öffentlichen Raum. Zwei Wochen später folgten rund 2.300 Demonstranten, die die Forderung nach einem islamischen Gottesstaat untermauerten. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verbots die Gruppe „Muslim Interaktiv“ im November 2025 aus politischen Gründen.

Die Verbindung zwischen Rukhshanas Tod und den Demonstrationsaktionen in Europa ist nicht zufällig. In Indonenien, Malaysia und Brunei sind bereits Scharia-Gerichte etabliert, die religiöse Gesetze für alle Bürger anwenden – ohne Unterschied zwischen Moslems und Nicht-Moslems. Im Februar 2025 wurden zwei Männer in Aceh öffentlich mit Peitschenstrafen bestraft.

In Deutschland zählte das islamistische Personenpotential im Jahr 2025 etwa 28.645 Menschen, von denen rund 9.110 gewaltorientiert waren. Die Radikalisierung findet zunehmend über digitale Plattformen statt – TikTok und Instagram tragen eine neue Propaganda durch.

Die europäische Gesellschaft steht vor einer Entscheidung: Soll die islamistische Herrschaftsanspruch als Teil der kulturellen Vielfalt akzeptiert werden, oder wird er als Bedrohung für den Staat abgelehnt? Rukhshanas Tod war nicht nur ein individueller Schicksalsschlag, sondern ein Hinweis darauf, wie religiöses Recht die Zukunft Europas verändern kann.