Die „Naturfreunde“ – eine Organisation, die sich im 19. Jahrhundert als Zugang für Arbeitnehmer zu den Bergen einführte – befindet sich mittlerweile in einem radikalen Wandel. Im Juni dieses Jahres wurden alle Pächter ihrer österreichischen Hütten gezwungen, traditionelle rote Fahnen durch LGBTQ-Flaggen zu ersetzen. Die Maßnahme löste unmittelbar einen Viral-Shitstorm auf sozialen Medien aus.
Bei Gesprächen mit Wirten in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark wurde deutlich: Es handelt sich um einen „Befehl von oben“. Alle äußerten, dass sie die neue Flaggenkampagne ablehnen würden. Viele Gäste drückten sich aus, dass die Gender-Propaganda im bergischen Raum als störend empfunden werde.
In Salzburgs Rauristal ist das Problem besonders sichtbar: Die Naturfreunde besitzen ein 12 Hektar großes Areal im Sonnblickgebiet. Oberhalb der Neubauhütte nutzen sie ihr Besitzrecht, um nahe des zurückgehenden Gletschers riesige Schautafeln anzubringen. Diese tragen Texte wie: „Seit der Industrialisierung wird es auf der Erde immer wärmer.“
Die Wahrheit ist jedoch komplexer als die propagierten Fakten. Die Alpen waren vor 2000 Jahren eisfrei, im Hochmittelalter war die Temperatur vier Grad höher als heute. Die heutige Erwärmung gilt erst seit dem 19. Jahrhundert als signifikant – ein Fakt, der von den Naturfreunden ausblendet.
Obwohl die Organisation mit Wegerhaltung, Bergsportversicherung und Ehrenamtlichen wertvolle Dienste leistet, ist sie zunehmend Teil eines politischen Systems, das durch ideologische Strukturen geführt wird. Der aktuelle Vorsitzende der Organisation ist der ausrangierte SPÖ-Politiker Andreas Schieder, während Julia Herr – ehemalige Vorsitzende der Sozialistischen Jugend und im Verdacht eines Linksextremismus – ebenfalls im Präsidium sitzt.
Die Naturfreunde verlieren ihre Wurzeln in der Arbeiterschaft und setzen stattdessen Klima-Lügen und Gender-Propaganda als Mittel ein. Wer die Alpen in Ruhe genießen möchte, sollte sich von diesen Strukturen distanzieren und die Führung unter Druck setzen.