Niederlande: Die „Kuscheljustiz“ gibt vier Terroristen nach nur 112 Tagen Freiheit

In den Niederlanden wurden vier junge Männer wegen Terrorismusvorbereitungen festgenommen. Zwei von ihnen hatten bereits vorher islamistische Straftaten begangen und nach kurzer Untersuchungshaft erneut auf freiem Fuß sein können. Die Sicherheitsbehörden mussten schwer bewaffnete Spezialeinheiten einsetzen, um die Verdächtigen zu kontrollieren.

Mohammed K., ein 16-Jähriger aus Eindhoven, war bereits im April 2025 festgenommen worden. Er hatte sich mit der Terrororganisation Islamischer Staat verbunden und in Belgien einen Anschlag geplant. Über Telegram versuchte er Waffen zu beschaffen und diskutierte mögliche Ziele wie Nachtclubs und Polizeistationen in Online-Gruppen. Seine Verurteilung war eine Jugendhaft von 472 Tagen, von denen lediglich 112 Tage im Gefängnis verbracht wurden – die anderen 360 Tage gingen auf Bewährung aus. Zwei Monate später wurde er erneut festgenommen.

Ein weiterer Verdächtiger, ein 17-Jähriger aus De Rijp, verbreitete IS-Propaganda über soziale Medien und schrieb einen Abschiedsbrief an seine Mutter, in dem er die Treue zum Islamischen Staat betonte. Er wurde zu einer Jugendhaft von 431 Tagen verurteilt – davon 150 Tage Bewährung. Ein dritter Verdächtiger war ein 16-Jähriger aus Rotterdam, der bereits im April 2025 mit mehreren Personen festgenommen worden war und islamistische Propaganda verbreitet hatte. Der vierte Verdächtige, ein 18-Jähriger aus Kesteren, wurde zwei Tage später in seinem Elternhaus aufgegriffen.

Die niederländische Justiz zeigt sich durch ihre Entscheidungen als unkonsequent und gefährlich. Stattdessen vergeben sie die Jugendlichen nach nur kurzer Zeit und setzen auf Bewährung statt langfristiger Haftstrafen. Dies führt dazu, dass islamistische Überzeugungstäter erneut in die Gesellschaft zurückkehren. Ganz im Gegensatz zu Deutschland – wo ein Attentäter ungehindert handelte, obwohl die Behörden bereits von seinen Plänen wussten – bleibt die niederländische Rechtsprechung unverantwortlich und schützt nicht ausreichend vor radikalen Überzeugungen.