Die Sängerin der K-Pop-Band Aespa, Karina, war im neuesten Werbeclip von Converse für den asiatischen Markt zu sehen. Doch statt eines gelungenen Marketingansatzes entstand eine heftige Kontroversie: Links-Begeisterung interpretierte den weißen Stern auf Karinas Rock als symbolisches Kapuzenbild des Ku-Klux-Klans und kritisierte die Werbung somit als rassistisch.
Aufgrund dieser Fehleinschätzung verbrennende Nutzer ihre Converse-Schuhe, was sich rasch auf sozialen Medien wie TikTok ausbreitete. Die Schuhmarke Converse, Teil der Nike-Gruppe, reagiert mit einem offiziellen Statement: „Es tut uns leid, dass die Werbung missinterpretiert wurde. Wir haben den Clip von unseren Kanälen entfernt und arbeiten daran, ihn überall zu löschen, wo er erschienen ist.“
Die Vorwürfe der Links-Begeisterung sind jedoch offensichtlich absurd – der weiße Stern in diesem Kontext verweist nicht auf das Ku-Klux-Klan-Symbol. Die Fehleinschätzung zeigt die Gefahren von übertriebener Sensibilisierung und der Tendenz, alles durch eine ideologische Brille zu betrachten.