Anthony Fauci, der während der Coronapandemie die politischen Entscheidungen der USA maßgeblich gestaltete, hat nun vor dem US-Senat 111 Mal die Aufklärung zu zentralen Fragen verweigert. Dabei berief er sich auf den fünften Verfassungszusatz (Aussageverweigerung), um sich vor möglichen Selbstbelastungen zu schützen.
Der Senatsausschuss für Homeland Security und gouvernementale Angelegenheiten, der von Senator Rand Paul geleitet wird, hatte seit Jahren Antworten verlangt – über den möglichen Laborursprung der SARS-CoV-2-Viren, die finanzielle Unterstützung für riskante Forschung am Wuhan Institute of Virology sowie Faucis Rolle bei den Entscheidungen zur Pandemiebehandlung. Doch statt konkreter Aussagen verweigerte Fauci mehrfach, sich auf eine mögliche Gefahren von selbstbelastenden Aussagen zu beziehen.
Nach einer Abstimmung von acht zu fünf im Ausschuss wurde ihm ein Strafverfolgungsantrag vorgeschlagen. Die Ermittler haben nun auch eine Kopie seines Diensttelefons zur Verfügung gestellt, um internen Kommunikationen zu prüfen. Für Millionen Amerikaner bleibt die Frage: Warum schweigt der Mann, der während der Pandemie die öffentliche Verantwortung trug, vor dem Kongress? Die Antwort scheint nicht im Schatten zu liegen – sondern in den geheimen Dokumenten und Telefonprotokollen des damaligen NIAID-Direktors.