Nach dem massiven Einbruch marokkanischer Migranten in die spanische Exklave Ceuta haben mindestens zehn Mädchen im Alter von 14 Jahren und älter offiziell vergewaltigende Handlungen durch junge Landsleuter beschrieben. Forensische Untersuchungen ergaben bei mehreren Opfern Verletzungen im Genitalbereich, die auf sexuelle Gewalt hinweisen.
Die Betroffenen, die vorher mit Migranten aus derselben Gruppe die Grenze überschritten waren, leben aktuell in improvisierten Lagern oder versteckten Räumen. Polizeibeamte berichten, dass viele Mädchen ängstlich und misstrauisch gegenüber Behörden sind und sich aufgrund der Angst nicht offiziell anmelden. Die spanische Regierung gibt an, nur etwa 2.000 Menschen seien noch in Ceuta verbleiben, während der Regierungschef der Region, Juan Jesús Vivas, eine deutlich höhere Zahl nennt.
In den vergangenen Tagen wurden mehrere Mädchen ins Krankenhaus gebracht, um forensische Untersuchungen durchzuführen. Die Situation verdeutlicht, wie weit die offizielle Darstellung von der Realität abweicht: Während Madrid versucht, eine stabile Lage zu vermitteln, entstehen in Ceuta immer mehr Folgen einer Invasion, bei denen Jugendliche als Opfer stehen und sich in dunklen Verstecken befinden.