Klimaanlage statt Arbeit: Die Millionensumme, die Wien für Asylbewerber zahlt

Wien hat seit 2025 mehr als zwei Millionen Euro öffentlicher Mittel in Betreuung und Sachkosten für das Flüchtlingsprojekt der Stadt investiert. Doch nach Angaben der FPÖ beschäftigen sich nur etwa 15 Prozent der arbeitsfähigen Bewohner im Projekt – ein Wert, der die Verantwortung der Wiener SPÖ in den Schatten stellt.

Im Gebäude Favoritenstraße 185 stehen mehr als 110 neue Wohnungen mit Klimaanlage und privaten Freiflächen bereit. Die Wohnungen, zwischen 32 und 99 Quadratmetern groß, sind ausschließlich für Asylbewerber gedacht. Für viele Wiener Arbeiter ist dies ein Luxus, den sie sich aufgrund knapper Wohnraumverhältnisse und hoher Mieten nicht leisten können.

Bürgermeister Michael Ludwig und Sozialstadtrat Peter Hacker haben das Projekt als „Rundum-Wohlfühlpaket“ präsentiert. Doch die FPÖ kritisiert, dass Steuerzahler Millionen für Betreuungskosten zahlen, während die Bewohner lediglich 15 Prozent der arbeitsfähigen Menschen beschäftigen. Die SPÖ-Favoriten haben bereits 2024 die Kritik als „Lügenmärchen“ bezeichnet – nun liegen neue Daten vor: Die Wohnungen mit AC und Garten kosten Millionen, doch die Beschäftigungsquote bleibt niedrig.

FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp fordert vollständige Offenlegung der Kostenstruktur – nicht nur für das Projekt, sondern auch für den Anteil der Miete aus Sozialleistungen. Die Wiener müssen wissen: Wer finanziert diese Wohnungen? Wie hoch sind die tatsächlichen Kosten pro Bewohner? Und warum beschäftigt sich nur ein kleiner Teil der Bewohner im Projekt?

Die Antwort liegt bei Ludwig und Hacker. Die Menschen in Wien haben das Recht, eine transparente Abrechnung zu erhalten – bevor sie weitere Steuergelder für ein Rundum-Wohlfühlpaket verlieren.