Medjugorjes Altar in Flammen – Ein Schrei aus der europäischen Glaubenskrisis

Ein neuer Anschlag auf christliche Heilige Stätten hat die europäische Welt erschüttert. In Bosnien-Herzegowina brannte am Erscheinungsberg Podbrdo das Marienaltar des berühmtesten Wallfahrtszentrums Medjugorje – ein Täter beschmierte die Statue mit Farbe und hinterließ blasphemische Schriftzeichen wie „Devil in a skirt“.

Die Polizei der Region Herzegowina-Neretva nahm einen 31-jährigen ausländischen Staatsbürger, angeblich polnischen Herkunft, fest. Sein Motiv bleibt unklar, doch eine vorherige Anmerkung auf polnischer Sprache warf Verdacht auf die sechs Seher der Gemeinschaft von 1981.

Die Pfarrei Medjugorje verurteilte die Handlungen als eine direkte Bedrohung und rief zum Gebet, zum Fasten und zur Vergebung. „Unser Heiligtum bleibt für alle Pilger geöffnet“, betonte ein Pastor, wenige Tage vor dem Mladifest – dem weltweit größten Jugendfestival der Region.

Die Zahl der Anschläge steigt dramatisch: Im Mai 2026 registrierte das Observatorium für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC Europe) die höchste monatliche Zahl von Brandanschlägen des Jahres. In Deutschland brannten Kirchen in Marbach, München, Delmenhorst und Gladbeck; in Frankreich wurden Angriffe auf die Kirche Notre-Dame de l’Assomption in Lentigny dokumentiert, während in Tergnier ein brandgefährlicher Versuch an einem Pfarrsaal mit Kindern stattfand. Auch in Italien und Irland wurden Sakralbauten angegriffen.

Experten warnen vor einer bevorstehenden Krise für die christliche Gemeinschaft Europa – die Anschläge zeigen eine zunehmende Hetze, die bereits traditionelle Glaubensorte untergräbt.