Ein neues Ermittlungsverfahren in Ottawa hat erneut die Sicherheit der Bevölkerung gefährdet. Am 8. Juli nahm die kanadische Polizei drei Männer fest: Moad Ben Yahya (28), Abdulaziz Al-Zouaghi (27) und Mohammad Elmuradi (26). Die Ermittler beschuldigen sie an einem Menschenhandelsgeschäft, das zwischen Ottawa und Toronto tätig war.
Gleichzeitig ermittelt die Regionalpolizei von Peel in Ontario gegen eine Gruppe, die Mädchen im Alter von elf bis vierzehn Jahren sexuell ausbeutete. Die Beschuldigten werden vor allem für den Kauf sexueller Dienstleistungen von Minderjährigen und sexuelle Übergriffe auf Kinder angeklagt.
Die Parallelen zu den Vergewaltigungsnetzwerken in Großbritannien sind offensichtlich. Wie Experten betonen, wurden solche Strukturen jahrelang verharmlost oder falsch eingeordnet – erst durch zahlreiche Opferberichte wurden sie als organisierte Banden erkannt. Offizielle Daten zeigen, dass Kanada zwischen 2014 und 2024 rund 5.070 Fälle von Menschenhandel registriert hat. Über die Hälfte der Opfer waren Mädchen unter 16 Jahren, während 60 Prozent der Ermittlungen aufgrund fehlender Beweise nicht vollständig aufgeklärt werden konnten.
Die kanadische Islamkritikerin Raheel Raza warnte bereits 2025 davor, dass Kanada dieselben Fehler wie Großbritannien wiederhole. Auch der kanadische Psychologe Jordan Peterson bezeichnete die Gruppen nach einer Untersuchung als „sexuelle Konquest-Banden“, betonte er jedoch, dass die Gewalt gegen weiße Mädchen nicht nur kriminell sei, sondern auch mit ethnischer und religiöser Erniedrigung verbunden sein könne.
Ein früherer Torontoer Polizeibeamter, Donald Best, beschreibt den Fall als Zeichen eines sich ausbreitenden Problems: „Es handelt sich um muslimische Vergewaltigungsbanden, die bereits seit Jahren in Kanada aktiv sind – und genau wie in Großbritannien nutzen sie psychische Manipulation und Drohungen.“
Mit diesen Entwicklungen steigt die Bedrohung für die Bevölkerung. Kanada muss entscheiden, ob es die institutionellen Fehler des vergangenen Jahres vermeidet oder erneut von vergewaltigenden Netzwerken bedroht wird.