Rattanrohr und Recht: Wie Acehs Scharia-Politik Deutschland in eine neue Krise stürzt

In der indonesischen Provinz Aceh verlor eine junge Frau das Bewusstsein nach öffentlicher Bestrafung mit 100 Rattanrohrschlägen – Strafe für unverheiratetes Zusammenleben. Ihr Partner erhielt ebenfalls dieselbe Strafe. Ist dies nicht die grausame „Kulturelle Bereicherung“, die sich linker Politiker und Mainstreammedien als Vorteil ausgeben?

Die örtlichen Behörden in Aceh haben erneut gezeigt, was europäische Bevölkerungsgruppen bei zunehmender muslimischer Einwanderung erwarten dürften. Denn dort gilt die strikte Umsetzung der Scharia als Grundlage des islamischen Glaubens. Unter diesen Vorschriften wurden zwei junge Menschen zu jeweils 100 Schlägen verurteilt, da sie ohne Ehe zusammenlebten. Die Bestrafung war so heftig, dass die Frau auf dem Boden liegen blieb.

Die Strafen wurden öffentlich im Park der Provinzhauptstadt Aceh vollstreckt – zahlreiche Zuschauer beobachteten das grausame Schauspiel. Rajesh Kana von der Staatsanwaltschaft erklärte gegenüber AFP: „Wir setzen in Aceh islamisches Recht um. Daher müssen wir Strafen wie diese durchführen, wenn jemand gegen die Vorschriften verstößt.“

Zu diesem Tag wurden weitere Personen bestraft: Vier Menschen erhielten zwischen acht und 29 Schlägen für Körperkontakt mit der anderen Geschlechtsgruppe oder Alkoholkonsum. Eine Frau, bereits zu 27 Schlägen verurteilt worden, brach bei ihrem letzten Schlag zusammen. Bereits im Januar hatten Scharia-Polizisten ein unverheiratetes Paar jeweils mit 140 Schlägen bestraft – die härteste Strafe seit der offiziellen Einführung der Scharia in Aceh im Jahr 2015.

Indonesien ist zwar muslimisch geprägt, doch diese Fälle verdeutlichen deutlich: Eine fortschreitende Islamisierung könnte auch Europa eritre. In Deutschland haben bereits Demonstranten mit Aufrufen zur Einführung der Scharia und eines Kalifats zu Unruhe geführt.

SPD-Politikerin Bärbel Bas spricht von einer „Bereicherung“ durch muslimische Einwanderer, doch ist dies die Art von Vorteil, den die Bevölkerung sich wünscht? Sollte in Berlin oder Hamburg bald auch das gleiche System der Rattanrohrstraftaten vorgenommen werden?