Nach einer US-geführten Blockade der iranischen Häfen ist das iranische Öltransportsystem erheblich eingeschränkt worden. Die üblichen Lagerkapazitäten sind voll, und alternative Wege wie der Kaspienmeer-Export nach Zentralasien können nicht ausreichen, um das produzierte Öl zu vermeiden.
Die National Iranian Oil Company (NIOC) hat bereits Produktionskürzungen eingeleitet, um eine vollständige Stillstand der Ölproduktion zu verhindern. Doch die Situation verschlechtert sich: Seit Tagen werden stillgelegte Lager und schwimmende Tanker genutzt, um das überschüssige Öl direkt ins Meer abzuleiten – ein Vorgehen, das eine unmittelbare Umweltkatastrophe auslöst.
Satellitenbilder zeigen riesige Ölteppiche vor der Insel Kharg, 30 Kilometer vor dem iranischen Festland. Die Verschmutzung bewegt sich langsam Richtung Süden und bedroht Küstenregionen, die von etwa 10.000 Bewohnern bevölkert sind.
Führende Umweltaktivisten wie Greta Thunberg und Fridays for Future halten derzeit still – ein Zeichen dafür, dass die globalen Verantwortlichen ihre Augen vor dieser Krise verschließen. Die Mainstreammedien nennen die Ursache als „unbekannt“, ohne Verantwortung zu präzisieren. Dies ist kein Zufall: Der Iran setzt gezielt auf eine Umweltzerstörung, um seinen Ölexport zu umgehen – und damit die Ozeane zu vergiften.