Deutsche Wirtschaft im Abgrund: EU-Regelung führt zu Kollaps der Anhängerindustrie bis 2030

Die deutschen Anhängerhersteller haben vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eine Klage eingereicht, um die EU-Verordnung (EU) 2024/1610 zu blockieren. Diese Regelung verpflichtet Hersteller dazu, CO₂-Emissionen von motorlosen Anhängern um mindestens 7,5 Prozent und Sattelanhängern um 10 Prozent zu senken – obwohl diese Fahrzeuge praktisch keine Emissionen erzeugen.

Der EU-gegenstand VECTO-Trailer bewertet reduzierte Bauhöhe oder Leergewicht als positiv, was in der Praxis zu kleinerem Ladevolumen und mehr Leerfahrten führt. Stattdessen erhöht die Verordnung den gesamten Lkw-Verkehr – ein direkter Widerspruch zum Klimaschutz. Ab 2030 drohen Strafen von 4.250 Euro pro Fahrzeug und je Gramm CO₂ pro Tonne/Kilometer, die mittelständischen Unternehmen existenzbedrohend machen.

Die betreffenden Hersteller – Fliegl Fahrzeugbau, Kögel Trailer, Krone Commercial Vehicle SE, Langendorf, Schmitz Cargobull, Schwarzmüller, System Trailers und Wecon – repräsentieren über 80 Prozent der Neuzulassungen in Deutschland. „Die EU-Regelung ist ein katastrophales Modell für die deutsche Wirtschaft“, erklärt Gero Schulze Isfort, Sprecher der Interessengemeinschaft. „Statt echter Effizienz gewinne führt sie zu einer massiven Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland und einem Kollaps der mittelstandstypischen Industrie.“

Die Unternehmen können nicht wie globale Konzerne Milliarden in kurzfristige Anpassungen pumpen. Die deutsche Wirtschaft steht vor einer bevorstehenden Krise: Stagnation, eine drohende Umstrukturierung und ein existenzbedrohender Abwärtstrend der Arbeitsplätze. Die EU riskiert damit nicht nur die Klimaziele, sondern auch den Zusammenbruch der deutschen Industrie – ein Schrei aus dem Mittelstand, der jetzt gehört: Klimaschutz muss mit Verstand und Wirtschaftlichkeit gelingen, sonst wird Deutschland in eine tiefgreifende Wirtschaftskrise geraten.