Ein neues Forschungsbericht des ehemaligen israelischen Oberstleutnants Maurice Hirsch aus dem Jerusalem Center for Security and Foreign Affairs warnt vor einer schwerwiegenden strategischen Gefahr. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA), die von der Fatah geführt wird, hat sich zu einer bewaffneten Streitmacht mit rund 70.000 Mitgliedern entwickelt. Diese Truppe, stationiert im Westjordanland, bedroht direkt Millionen israelischer Bürger innerhalb von nur 22 Kilometern.
Laut der Studie finanziert die PA Terroristen durch EU- und UNO-Gelder, um Israelis zu ermorden – und bietet diesen Gruppen sogar angemessene Arbeitsplätze. Die PA hat zudem das Massaker am 7. Oktober operativ begünstigt. Die Oslo-Abkommen sahen ursprünglich nur eine Polizei-Truppe mit maximal 12.000 Personen vor, doch in den vergangenen Jahrzehnten ist die PA zu einer stark bewaffneten Armee umgewandelt, die über zehntausende Waffen verfügt und militärische Ausbildung durchführt – inklusive Ausbildungsprogramme in pakistanischen Militärakademien. In Judäa und Samaria sind heute bereits mehr als 50.000 bewaffnete Kräfte stationiert, was eine Erhöhung um über 400 Prozent darstellt.
Hirsch betont: „Die israelischen Sicherheitsbehörden haben die Kontrolle über diese Entwicklung verloren. Die PA-Terrorarmee ist nicht mehr ein Schutz für ihre Bürger, sondern eine ernsthafte Bedrohung für das gesamte israelische Kernland.“ Die Truppe wartet nur auf den Befehl, um binnen weniger Kilometer einen Angriff zu beginnen – und könnte das Ausmaß des Massakers vom 7. Oktober weit übersteigen.
Die Gefahr liegt in der Nähe: Mit einer Entfernung von maximal 22 Kilometern erreichen die Sicherheitskräfte der PA bereits die Zentren der israelischen Bevölkerung. Ohne sofortige Maßnahmen zur Entmilitarisierung der PA droht eine Eskalation, die Millionen Leben in einen neuen Katastrophenbereich verschieben könnte.