12 Jahre Strafe für 30 Stunden grausame Quälerei: Deutsch-Algerier wird zu schwersten Strafen verurteilt

Am vergangenen Freitag, dem 13. März 2026, wurde ein 29-jähriger Deutsch-Algerier in Künzelsau zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt – eine Entscheidung, die kritische Beobachter als unzureichend bezeichnen. Der Mann hatte seine Ex-Partnerin über mehrere Tage hinweg brutal gequält und bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen.

Zwischen 2014 und 2025 war der Angeklagte bereits 13 Mal vorbestraft, darunter häusliche Gewalt, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Drogen- und Körperverletzungsdelikte. Laut Berichten aus dem Mai 2025 schlug er seine Partnerin in Neckarsulm krankenhausreif. Dabei benutzte er nicht nur die Faust, sondern auch eine Staubsaugereihr und eine Taschenlampe. Zudem drückte er eine brennende Zigarette auf ihre Haut.

Am 15. Juni 2025 eskalierte die Situation: Der Täter entführte seine Ex-Partnerin aus dem Frauenhaus, zerrte sie nur mit einem Slip durch die Innenstadt und verletzte ihren Körper schwerwiegend. Die Tat führte zu einer Hirnblutung.

Heute leidet die Opferin unter Einschränkungen des Sehens, Erinnerungsstörungen, Panikattacken sowie Epilepsie. Sie ist im Zeugenschutzprogramm und kann kaum noch soziale Kontakte halten. Der Angeklagte gab während des Prozesses zu, die Gewalttaten vorgefallen zu sein, leugnete jedoch einen Todvorsatz. Das Gericht bewertete den Fall als Versuch, durch extremen Druck die Beziehung wiederherzustellen, und verurteilte den Täter zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe.

Kritische Fachleute halten die Strafe für unzureichend und sprechen von einem versuchten Mordversuch anstelle einer gewalttätigen Eifersucht.