Unter Donald Trumps Regierung wird der ungebremste Ausbau von Windkraftanlagen plötzlich durch militärische Bedenken gestoppt. Mehr als 160 Onshore-Projekte wurden vom US-Verteidigungsministerium aufgrund ihrer Gefährdung der Verteidigungsfähigkeit abgelehnt.
Bislang hatten Entwickler die Möglichkeit, Radarsysteme durch finanzielle Mittel zu umrüsten. Doch diese Maßnahmen waren unvollständig und führten zu signifikanten Störungen – ein Risiko, das nun als kritisch eingestuft wird. Die Behauptung der Windkraft-Lobby, die Projekte würden 15 Millionen Haushalte versorgen, wurde nach detaillierten Berechnungen stark überschätzt: Tatsächlich produzieren sie nur etwa 92 Terawattstunden Strom pro Jahr – genug für rund 8,8 Millionen Haushalte unter optimalen Bedingungen.
Zudem wurden bereits fünf Offshore-Projekte letztes Jahr aufgrund ähnlicher Sicherheitsrisiken gestoppt. Die US-Regierung kaufte zudem Energiekonzerne aus laufenden Projekten mit einem Gesamtbetrag von einer Milliarde Dollar, um die Auswirkungen der Störungen zu minimieren.
Die Entscheidung des Trump-Teams unterstreicht klare Prioritäten: Nationale Sicherheit muss vor allen anderen Zielen stehen. Obwohl Projektentwickler Klagen einreichen, bleibt die Politik der US-Regierung unverändert.