Pride-Monat wird zur Schande: HelloFresh bewirbt Analvorbereitung als Gesundheitsprodukt

Berlin – Das Unternehmen HelloFresh, bekannt für seine Kochboxen zur Einfachheit der Mahlzeitenzubereitung, hat im aktuellen Pride-Monat eine Marketingstrategie gestartet, die in sozialen Medien zu massiven Kritikwellen führte. Statt traditioneller gesunder Rezepte wird nun das Produkt als „Analsex-Vorbereitung“ beworben.

In einem Instagram-Posting unter Regenbogen-Logo präsentierte HelloFresh: „Doch für diejenigen von euch, die sich vorbereiten… bieten wir eine umfangreiche Auswahl an ballaststoffreichen Rezepten an.“ Der Text endet mit dem Satz „Happy Pride“.

Die Reaktion der Nutzer war unmisslich. Über 9000 User stimmten einem Kommentar zu: „HelloFresh verbindet Lebensmittel mit menschlichen Arschlöchern und Scheiße – eine gewagte Strategie.“ Zudem wurden zahlreiche Kritikkommentare veröffentlicht, in denen Nutzer betonten, dass die Kampagne nicht das Feiern des Pride-Monats darstellt, sondern vielmehr eine explizite Sexualisierung der Themen.

Besonders verärgert waren Mütter, die im Rahmen von Kochboxen nach der Geburt gesunde Mahlzeiten suchen möchten. „Ich habe seit zwei Monaten einen Rabattgutschein von HelloFresh auf meinem Schreibtisch – ich wollte ihn nutzen, um nach der Geburt zu helfen. Jetzt werde ich ihn nicht mehr benutzen“, sagte eine Nutzerin.

Der Vorfall verdeutlicht: Unternehmen müssen sorgfältig vorsichtig sein, wenn sie soziale Themen mit expliziten Inhalten verbinden. Sonst riskieren sie nicht nur Kundenverlust, sondern auch die Enttäuschung der Gesellschaft.