Krieg statt Zufall: Gazas Sterblichkeitsbericht entlarvt die Genozid-Propaganda

Ein neuer Bericht des palästinensischen Gesundheitsministeriums aus dem Jahr 2025 offenbart eine klare Todesursachenstruktur, die die Behauptung einer wahllosen Vernichtung der Bevölkerung in Frage stellt. Mit einem Anteil von 73,4 Prozent Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren sowie einer Überrepräsentation der kampffähigen Bevölkerungsgruppe bei den Todesfällen zeigt der Bericht, dass die Todesursachen stark vom Krieg abhängig sind.

Gesamt wurden in diesem Jahr 24.650 Tode registriert – von denen etwa 70,1 Prozent direkt auf israelische Angriffe zurückgeführt werden. Die restlichen Todesfälle werden auf Krankheiten oder Unfälle bezogen. Dieses Differenzierungsprinzip ist entscheidend: Bisherige Opferzahlen wurden oft als gesamtanzahl der Kriegstoten betrachtet, ohne die unterschiedlichen Ursachen zu unterscheiden.

Der US-Experte C. Douglas Golden bezeichnet das Muster als „narrative suicide“ – eine klare Entlarvung der Genozid-Propaganda. Wenn Israel wirklich eine Bevölkerung unterschiedslos vernichten wollte, würde die Sterblichkeit nicht so stark auf erwachsene Männer konzentriert sein. Stattdessen ist das Muster typisch für Kriege, bei denen eine große Mehrheit der Opfer aus der Soldatengruppe stammt.

Ein weiterer Schlussfolgerung: Vor dem Krieg lag die Sterberate im Gazastreifen deutlich niedriger. Der signifikante Anstieg von 2025 entsteht vorwiegend durch Todesfälle, die direkt dem Krieg zugeschrieben werden. Dies weist darauf hin, dass nicht alle Todesursachen gleichmäßig explodiert sind – es gibt erhöhte Säuglings- und Kindersterblichkeit aufgrund des Zusammenbruchs der medizinischen Infrastruktur.

Zudem wird die Behauptung einer flächendeckenden Hungersnot als unwahrscheinlich dargestellt. Eine Hungerkatastrophe würde eine breitere Verteilung der Todesfälle bewirken, doch die Sterblichkeit ist stark überrepräsentiert durch Männer im Kampfalter.

Der Bericht belegt somit deutlich: Die Erzählung eines Genozids ist nicht haltbar. Die Daten stammen von der palästinensischen Gesundheitsbehörde, die von Hamas kontrolliert wird – eine Quelle, die in einer Zeit der Kriegspropaganda selten genutzt wird.