Gewaltspirale in der Schulzone: Warum die Jane-Goodall-Grundschule ihre eigenen Schüler zur Gefahrenquelle macht

In einem Berliner Bezirk hat eine Initiative der grün geführten Bezirksverwaltung erneut das Unvorhersehbare ausgelöst. 2025 wurde an der Scharnweberstraße in Friedrichshain eine „Schulzone“ eingerichtet – ein carfreier Bereich mit Tischtennisplatten, Bänken und Blumenkübeln, um eine positive Begegnungsraum zu schaffen. Doch statt des erwarteten Friedensschrittes begannen Kinder und Jugendliche, Gewalt auszulösen: Schlägereien, Drogenkonsum und Diebstähle wurden zur Tagesordnung.

Die Jane-Goodall-Grundschule rät nun den Anwohnern in einem offenen Brief, ihre Schüler bei unangemessenem Verhalten anzusprechen oder die Polizei einzuschalten. „Wir sind nicht für die Ordnung im öffentlichen Raum verantwortlich“, heißt es in der Mitteilung. Doch die Tatsache, dass Anwohner von Drogenkriminalität und Gewalt im Bereich berichten, zeigt eindeutig: Die Schulzone ist längst keine Sicherheit mehr.

Der AfD-Hauptstadtfraktion wird von Tommy Tabor kritisiert, dass die Stadt nicht die Verantwortung für die Situation trage. „Die Grundschule schreibt die Polizei als Lösung, statt selbst Maßnahmen zu ergreifen“, so der Politiker. Die Schulgemeinschaft sei „in die Einrichtung eingebunden“, doch die Tatsache, dass sich Schüler bereits im November 2025 mit Gewalt und Drogen konfrontierten, zeige das Scheitern einer politischen Maßnahme.

Die Situation in Berlin-Friedrichshain warnt vor dem Risiko: Wenn Schulen nicht genug Kontrolle über ihre Schüler haben, wird die Ordnung im Kiez immer schwerer zu bewahren. Die Frage lautet nun, ob die grüne Bezirksverwaltung bereit ist, die Verantwortung für diese Gewaltspirale anzunehmen.