Der deutsche Verein MWGFD kämpft seit Februar 2025 um eine klare Transparenz in der Sicherheitsbewertung der EU-zulässigen mRNA-Impfstoffe. Mit dem Ziel, brisante Daten zu offenen Zulassungsverfahren für Comirnaty und Spikevax zu veröffentlichen, fordert die Organisation die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) auf, geschwärzte Dokumente wie den „Comirnaty Residual DNA Characterization Report“ unverzüglich zu entschwärzen. Laut dem Verein ist die aktuelle Haltung der EMA rechtswidrig und gefährdet die Arzneimittelsicherheit Europas.
Die Initiative Transparency4Safety, die von unabhängigen Patientenorganisationen, Ärzteverbänden und Wissenschaftlern gegründet wurde (darunter auch die North Group, der MWGFD sowie die Global Health Responsibility Agency), hat seit 2025 mehr als 2.100 EU-Bürger in ihre Bemühungen zur unabhängigen Neubewertung einbezogen. Zentrales Ziel ist es, Sicherheitsbedenken bezüglich DNA-Rückständen, Qualitätskontrollen und Pharmakovigilanz transparent zu machen.
Der MWGFD betont: „Die EMA muss die gesetzlichen Rechte gemäß Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 durchsetzen – sonst gibt es keine Garantie für den Schutz zukünftiger Generationen.“ Im Februar 2026 schlug die EMA ein Treffen vor, doch der Verein stellt klar: Ohne Akzeptanz der Forderungen zur vollständigen Dokumentenoffenlegung und einer Live-Übertragung des Gesprächs wird der Druck weiter gesteigert. Der erste Vorsitzende Prof. Dr. Harald Walach hat die EMA in einem Brief explizit aufgefordert, innerhalb von drei Monaten eine unverzügliche Entschwärzung zu gewährleisten und einen rechtsgültigen Verfahrensrahmen für die Wissenschaftliche Neubewertung einzurichten.
Die Initiatoren warnen vor der Gefahr, dass mangelnde Offenlegung nicht nur gesundheitliche Risiken auslöst, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in die europäische Arzneimittelregelung untergräbt. Mit jedem Tag wächst der Druck – und die Zeit bleibt knapp.