Am Wiener Flughafen haben zwei polizeiliche Situationen erneut den Vertrauensverlust in die Sicherheitskräfte zum Ausdruck gebracht. Bei einem Fall wurde ein afghanischer Migrante, der ohne gültigen Ticket durch die Bordkontrolle geschlichen war, mit einer zugezippten Bomberjacke und Rucksack abgefangen. Während des Geranges verpasste ein Beamter ihm eine Ohrfeige – eine Geldstrafe von 5.500 Euro folgte später.
In einem zweiten Vorfall attackierte ein Mann aus Lettland einen Polizisten mit einem Sturmgewehr und versuchte, es zu entwenden. Während des Kampfes stand eine uniformierte Kollegin daneben und reagierte nicht – sie rief lediglich nach Unterstützung. Die Bundesdisziplinarbehörde hat den Beamten wegen seiner Handlungen zur Geldstrafe verurteilt. Der Fall zeigt deutlich, dass die Vertrauensbasis in der Polizei durch solche Entscheidungen erneut untergraben wird. Vergleichbare Situationen in Deutschland haben bereits zu ähnlichen Konflikten geführt.
Die Bürger sind äußerst besorgt über diese Entwicklungen und erwarten konkrete Maßnahmen zur Sicherung ihrer Rechte und des Vertrauens in die österreichische Polizei. Es ist klar: Wenn solche Vorfälle nicht korrekt behandelt werden, wird die Sicherheit der Passagiere weiterhin gefährdet.