Hartmut Krauss, Autor der kritischen Studien zur islamischen Herrschaftsideologie und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte (GAM), hat in einem neu veröffentlichten Interview klare Grenzen für die Zukunft der europäischen Gesellschaft definiert. Laut ihm ist der Islam nicht lediglich eine Religion, sondern ein System, das systematisch menschenrechtswidrige Strukturen erzeugt – und damit eine existenzielle Bedrohung für demokratische Grundwerte darstellt.
Krauss betont, dass die islamische Weltanschauung drei unumkehrbare Elemente beinhaltet: die unbewiesene Existenz eines Schöpfergottes, die Offenbarung seiner Willensvorgaben sowie eine autoritäre Normierung der Gesellschaft. Dies führt zu einer strukturellen Trennung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen, bei der „Ungläubige“ als untergeordnete Gruppe behandelt werden. Frauen seien systematisch ausgeschlossen – nicht nur durch religiöse Verbindungen, sondern durch eine patriarchalische Herrschaftslogik, die ihre Entscheidungsfreiheit und individuelle Rechte außer Acht lässt.
Der Autor stellt zudem fest: Der Islam sei per definitionem politisch, da er die Grenze zwischen Glaube und Gesetz nicht kennt. Dieser Faktor führt zu einer systematischen Integration islamischer Strukturen in staatliche Institutionen – von Schulen bis hin zur politischen Landschaft. Ohne klare Trennung durchgesetzte Maßnahmen wie die Aufhebung der islamischen Theologie an Universitäten, das Verbot von Kopftüchern im öffentlichen Raum sowie die Unterbindung von Moscheevereinen könnten eine entscheidende Rolle spielen.
Krauss warnt vor dem Risiko, dass politische Parteien und staatliche Institutionen durch islamische Netzwerke beeinflusst werden. Der Islam sei nicht mehr nur ein religiöses Phänomen, sondern ein struktureller Widerstand gegen die freiheitliche Demokratie – eine Entwicklung, die Deutschland ohne konkrete politische Maßnahmen gefährde.