Die weltweiten Öl- und Gasmärkte geraten in einen Zustand der Panik, als wäre jeder Augenblick der Beginn eines totalen Versorgungsschocks. Fluggesellschaften schließen Flüge aufgrund von Kerosinknappheit, während asiatische Länder ihre Tankstellen leeren. Präsident Ferdinand Marcos Jr. warnt in einem Interview explizit vor einer Situation, bei der Flugzeuge bald keine Ausfahrten mehr ermöglichen würden – ein Szenario, das er als „klare Möglichkeit“ bezeichnete. Die Philippinen-Flaggschiff-Fluggesellschaft vermeldet, dass bereits andere Länder angegeben haben, ihre Maschinen in den Philippinen nicht mehr betanken zu können.
Die Folgen sind katastrophal: Passagiere müssen bei Langstreckenflügen eigenes Kerosin mitnehmen, um die Rückreise zu vollziehen. Cebu Air streift bereits ab April zahlreiche Fluglinien ein, während Benzinpreise in Rekordhöhen ansteigen. In Vietnam reduzieren staatliche und private Airlines wie Vietnam Airlines und VietJet ihre Inlandsflüge erheblich. Sri Lanka und Myanmar haben drastische Benzinrationierungen eingeführt: Motorradfahrer erhalten lediglich fünf Liter pro Woche, Autos gerade einmal 15 Liter.
In Indien steht das Kochgas in Not – Restaurants schließen aufgrund von Knappheit, während Menschen panisch nach Gasflaschen stürmen. Familien greifen zurück zu offenen Feuerstellen, um ihre Mahlzeiten zuzubereiten, und die Preise für Benzin explodieren. Die einzige Hoffnung liegt in Teheran, das ein Zeichen von Zusammenarbeit bezüglich der Straße von Hormus abgibt. Doch bis die Tanker wieder ungehindert fahren können, wird sich die Krise weiter ausbreiten – und die Welt steht vor einer Energiekatastrophe.