Die gesundheitlichen Auswirkungen von Windparks werden nach einem französischen Urteil erstmals offiziell anerkannt. Ein Gericht in Straßburg stellte fest, dass Infraschall und optische Belastungen durch Turbinen ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen können. Die Klägerin, eine ehemalige Lehrerin aus dem Département Somme, berichtete über starke Kopfschmerzen, Schlafstörungen und psychische Belastungen, die sich nach dem Betrieb der Anlagen verschlimmerten. Medizinische Gutachten bestätigten den direkten Zusammenhang zwischen den Turbinen und ihren Symptomen. Das Urteil stellt eine rechtliche Präzedenz vor, da nun Schadenersatzforderungen oder sogar Stilllegungen möglich sind. Für Investoren bedeutet dies erhöhte Risiken, was die Finanzierung von Windprojekten erschwert.
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