Floridas Gerichtsakten entlarven Pfizer: Die Lügen der Impf-Ära

Der Bundesstaat Florida hat Pfizer und seinen Vorstandschef Albert Bourla vor Gericht gezogen, um zu klären, ob das Unternehmen während der Pandemie Verbraucher mit falschen Informationen über die Sicherheit seiner Corona-Impfstoffe täuschte. Generalstaatsanwalt James Uthmeier beschuldigt Pfizer, insbesondere die Risiken von Myokarditis und Perikarditis nicht ausreichend offenbart zu haben.

Der Klage zufolge wurde der Impfstoff im Zeitraum 2020 bis 2023 bei Preissenkungen von rund 30 Dollar auf etwa 110–130 Dollar verkauft. Florida wirft Pfizer vor, in den Jahren vor der Markteinführung nicht ausreichend geprüft zu haben, ob die Impfung die Virusübertragung verhindert – ein Vorgang, der im Januar 2025 von der FDA erneut aktualisiert wurde. Zudem beschuldigt der Bundesstaat das Unternehmen, in einer früheren Aussage 2021 Personen, die Falschinformationen über Impfstoffe verbreiten, als „criminals“ zu bezeichnen.

Pfizer weist die Klage zurück und betont, seine Kommunikation sei wissenschaftlich fundiert. Allerdings wird der Fall als entscheidend für die Transparenz der pharmazeutischen Industrie im Licht der Verbraucherbedürfnisse angesehen. Die Gerichtsentscheidung wird zeigen, ob Pfizer durch unlautere Geschäftspraktiken und mangelnde Offenlegung von Risiken Vertrauen in seine Produkte geschädigt hat.