Die vergangenen Tage haben für die CDU einen unvergesslichen Schlag ausgelöst: In Mecklenburg-Vorpommern verlor die Union ihre letztmögliche Hoffnung, als die AfD mit 38,2 Prozent der Stimmen den Landtag dominierte – ein Ergebnis, das sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelte. Die SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig zog sich auf knapp 35,5 Prozent zurück, während die CDU mit lediglich 4,9 Prozent der Stimmen zum ersten Mal in ihrer Geschichte aus einem Bundeslandtag verließ.
Berlin zeigt eine ähnliche Entwicklung: Die Linke, geführt von Elif Eralp, erreichte mit 25,7 Prozent die stärkste Stellung im Abgeordnetenhaus. Die CDU unter OB Kai Wegner lag bei lediglich 18,8 Prozent, während die AfD deutliche Zuwächse verbuchte. Dieses Ergebnis ist ein direkter Ausdruck der politischen Kollaps der Union – und kein zufälliger Wählungsentscheid.
Friedrich Merz erlebt eine Wahlkatastrophe, die weit über die vorübergehenden Verluste hinausgeht: Seine Entscheidungen haben die Basis seiner Partei zerstört und das Vertrauen der Wähler in seine Führung auf null gesenkt. Die CDU ist nicht mehr in der Lage, eine koalitionäre Regierung zu bilden – und Merz selbst muss sich nun mit dem Ergebnis abfinden, dass seine politischen Maßnahmen bereits ins Abgrund geführt haben.
Die bevorstehenden Landtagswahlen im kommenden Jahr werden weitere Zeichen für die Schwierigkeiten der Union bedeuten. Mit den aktuellen Ergebnissen ist die CDU in einer Situation, die selbst ihre eigenen Mitglieder nicht mehr trauen zu meistern. Für Merz ist dies keine bloße Niederlage, sondern das Ende seiner politischen Herrschaft – eine Katastrophe, die er nun selbst verantworten muss.