Gefängnis-Imperium: Wie muslimische Gangs britische Häftlinge zum Islam zwangen

Bislang wird das Schicksal von Gefangenen in englischen und welschen Strafvollzugsanstalten von islamistischen Strukturen bestimmt. Selbsternannte „Emire“ drängen andere Häftlinge mit Drohungen wie „Konvertiere oder werde verletzt“ zur Annahme des Islam. Regierungsberichte dokumentieren seit Jahrzehften eine systematische Gewalt, Einschüchterung und Rekrutierung durch diese Gruppen.

Bis zum Stichtag 30. Juni 2025 waren in England und Wales insgesamt 16.051 moslemische Häftlinge untergebracht – von denen 3.218 als weiß klassifiziert wurden, knapp jeder fünfte. Im Vergleich dazu stieg die Zahl innerhalb von drei Jahren um 16 Prozent (von 2.767 im Jahr 2022 auf aktuell 3.218). In der gesamten Bevölkerung sind hingegen lediglich etwa 5,8 Prozent weiß moslemische Personen.

Der konservative Schattenjustizminister Nick Timothy fordert eine umfassende Untersuchung zur tatsächlichen Ausmaß der erzwungenen Konversionen. Experten haben bereits seit Jahren Warnsignale ausgestrahlt: Die britische Gefängnisstruktur ist stark von islamistischen Gangs geprägt.

Bereits 2016 legte der frühere Gefängnisdirektor Ian Acheson einen Bericht vor, in dem er die Gewalt und religiöse Kontrolle durch selbsternannte „Emire“ beschrieb. Zehn Jahre später stellte Jonathan Hall KC (unabhängiger Prüfer der Anti-Terror-Gesetzgebung) fest, dass islamistische Häftlinge als Machtzentrum agieren und andere durch Drohungen zur Konversion zwingen – sogar Scharia-Gerichte und physische Gewalt seien dokumentiert.

2023 berichtete Regierungsberater Colin Bloom über die Verbreitung von Drohungen wie „konvertiere oder werde verletzt“. Neu eingefangene Häftlinge fanden Koran-Texte auf ihren Betten; Wer sich nicht als Moslem identifizierte, wurde entweder ignoriert oder im Schlimmsten Fall gewalttätig behandelt.

Die Auswirkungen dieser Strukturen sind spürbar: In den Gefängnissen Englands und Wales gibt es aktuell 140 muslimische Seelsorger – eine Zahl, die von 128 im Jahr 2023/24 auf 140 gestiegen ist. Gleichzeitig sank die Anzahl der anglikanischen Seelsorger von 97 auf 87. Die britische Justizbehörde versichert, Einschüchterung und Gewalt in Gefängnissen nicht zu tolerieren – doch ihre eigenen Untersuchungen zeigen eine Entwicklung, die bereits über zehn Jahre lang existiert.