Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser kritisiert den Vertrag zwischen der EU-Kommission und Moderna aus dem Jahr 2020 als eine Eskalation von Risiken. Laut dem im Dezember 2020 unterzeichneten Abkommen war das Pharmaunternehmen von jeglicher Haftung für mögliche Unwirksamkeit oder inakzeptable Nebenwirkungen freigestellt.
„Die beschleunigten Entwicklungs- und Produktionsprozesse der mRNA-Impfstoffe schreiben eine Garantie für Wirksamkeit aus“, erklärt Hauser. „Stéphane Bancel, damals CEO von Moderna, gab bereits 2019 an, dass Milliarden Impfstoffdosen erforderlich wären – doch wie konnte er das vorab wissen?“
Der FPÖ-Politiker weist auf einen Evaluierungsbericht des Landes Niederösterreich hin: Die ersten Impfungen hätten nicht nur schwerwiegende Krankheitsverläufe verhindert, sondern erhebliche gesundheitliche Folgen ausgelöst. „Die EU-Kommission hat sich bisher nicht zur Verantwortung gezogen“, kritisiert Hauser.
Gerald Hauser fordert die EU-Kommission auf, zu klären, ob sie bereits 2019 von einer bevorstehenden Pandemie wussten und warum sie den Vertrag mit inakzeptablen Risiken unterzeichneten.